Lebensfreude und Erschöpfung
Die Freude im Leben kommt mit der Stille. Doch davon haben wir nicht viel.
Vor kurzem habe ich eine Dokumentation geschaut über das Leben auf kleinen Südseeinseln im Pazifik. Die Mahlzeiten haben die Menschen selbst aus dem Meer geholt, für eine Kokosnuss ist einer von ihnen auf die Palme geklettert und hat sie geerntet. Am Ende war einfach alles getan und die Menschen haben Zeit gehabt, um in der Hängematte zu liegen und in den Himmel zu schauen. Die Begrenzung des materiellen erscheint wie eine Befreiung.
In unserem Leben scheint nie alles getan zu sein. Die Zeit ist knapp, es ist so viel zu tun. So viel, dass der Tatendrang einem die Kraft rauben kann. Das Eilen und Kämpfen an der Arbeit spuckt uns in unserer Küche erschöpft aus. Ganz im Trubel gefangen beginnt ein aggressives ungeduldiges Kochen.
An diesem Punkt kann man innehalten.
Fünf Minuten atmen und dasitzen.
Und dann langsam wieder anfangen - mit dem Kochen. In Ruhe. Mit ein bisschen Liebe für Dich selbst. Mit ein bisschen Dankbarkeit dafür, dass jemand die Lebensmittel für uns geerntet hat.
Und dann kannst du ganz anders essen, als du es sonst machen würdest. Gelassener. Und dein Körper kann sich ein bisschen erholen. Er ist wahrscheinlich noch immer müde, doch mit weniger innerer Spannung. Und nach der Mahlzeit und nach der Pause kommt deine Energie leise wieder zu Dir. Mit ihr eine leise Freude darüber, das einfach alles gut ist. Und die Spinneweben, die rücken dann in den Hintergrund. Und es ist okay. Sie werden dort auf Dich warten.
Qi Gong des inneren Wegs unterstützt mich darin langsamer zu atmen und immer wieder zu mir selbst zurück zu kehren - trotz all dem Trubel dort draußen und all dem Feuer, das droht mich dort draußen zu verbrennen.
Ich freue mich, wenn Du mitkommen magst, auf dem Weg den Qi Gong uns weist.